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Literatur

Fischer, Kerstin und Anatol Stefanowitsch (Hrsg., 2006): Konstruktionsgrammatik I. Von der Anwendung zur Theorie. Tübingen: Stauffenburg. (2. Auflage 2008). [Zur Verlagsseite]

Inhalt: Konstruktionsgrammatik: Ein Überblick (Kerstin Fischer und Anatol Stefanowitsch); Konstruktionsgrammatik und früher Erstspracherwerb (Michael Tomasello); Komplexe Konstruktionen im Erstspracherwerb (Holger Diessel); Konstruktionen im Zweitspracherwerb (Stefanie Haberzettl); Konstruktionen in der diachronen Sprachwissenschaft (Gabriele Diewald); (Wort-)Iteration: (k)eine universelle Konstruktion (Thomas Stolz); Konstruktionsgrammatik und Interaktion (Kerstin Fischer); Konstruktionsgrammatik und Korpuslinguistik (Anatol Stefanowitsch); Resultativkonstruktionen, Partikelverben und syntaktische vs. lexikonbasierte Konstruktionen (Stefan Müller); Konstruktionsgrammatik: Von der Anwendung zur Theorie (Anatol Stefanowitsch und Kerstin Fischer).

Stefanowitsch, Anatol und Kerstin Fischer (Hrsg., 2008): Konstruktionsgrammatik II. Von der Konstruktion zur Grammatik. Tübingen: Stauffenburg. [Zur Verlagsseite]

Inhalt: Grammatikalisierung, emergente Konstruktionen und der Begriff der „Neuheit“ (Elizabeth Traugott); Die Funktion „idiomatischer“ Konstruktionen bei Grammatikalisierungsprozessen – illustriert am Beispiel der Modalpartikel ruhig (Gabriele Diewald); Was X betrifft: textsortenspezifische Aspekte einer Redewendung (Karin Birkner); Die Interaktion zwischen Konstruktionsgrammatik und Kontextwissen am Beispiel des Satzmodus in Instruktionsdialogen (Kerstin Fischer); Lexikalische Bedeutung oder Konstruktionsbedeutungen? Eine Untersuchung am Beispiel von Konstruktionen mit verstehen (Arnulf Deppermann mit Mechthild Elstermann); Individuelle Konstrukte oder Vorboten einer neuen Konstruktion? Stellungsvarianten der Modalpartikel halt im Vor- und Nachfeld (Wolfgang Imo); Die „die Sache/das Ding ist“-Konstruktion im gesprochenen Deutsch: eine interaktionale Perspektive auf Konstruktionen im Gebrauch (Susanne Günthner); Die Bedeutung der mündlichen Interaktion für die Linguistik: die Pseudocleft-Konstruktion im Englischen (Paul Hopper); Das Prinzip der Nicht-Synonymität: V1-and-V2 und V1-V2 im Englischen (Stefanie Wulff); Konstruktionsbasiertes Parsing: Korpusevidenz von lokalen Komplementierungsambiguitäten (Daniel Wiechmann); Argumentstruktur in der Fluid Construction Grammar (Remi Van Trijp); R-Relationen im Sprachvergleich: die Direkte-Rede-Konstruktion im Englischen und Deutschen (Anatol Stefanowitsch); Funktionsverbgefüge als Idiomverbände (Arne Zeschel); Wherewithal: eine verborgene Konstruktion (Charles Fillmore).

Günthner, Susanne und Wolfgang Imo (Hrsg. 2006): Konstruktionen in der Interaktion. Berlin: De Gruyter. [Zur Verlagsseite]

Inhalt: You know, it’s funny: Eine Neubetrachtung der „Extraposition“ im Englischen (Elizabeth Couper-Kuhlen und Sandra A. Thompson); „Was ihn trieb, war vor allem Wanderlust“: Pseudocleft-Konstruktionen im Deutschen (Susanne Günthner); „Item-based constructions“ und paradigmatisierende Interaktion — Konstruktionsgrammatik in der Spracherwerbsforschung (Clemens Knobloch); Kommunikative Funktionen von tun als Hilfsverb (Johannes Schwitalla); Parallel-opposition-Konstruktionen: Zur Realisierung eines spezifischen Ausdrucks der Kontrastrelation (Dagmar Barth-Weingarten); Dass-Konstruktionen als Praktiken des Begrundens (Christine Gohl); (Relativ-) Konstruktionen zur Personenattribuierung: „ich bin n=mensch der…“ (Karin Birkner); Deontische Infinitivkonstruktionen: Syntax, Semantik, Pragmatik und interaktionale Verwendung (Arnulf Deppermann); „Da hat des kleine glaub irgendwas angestellt“ — ein construct ohne construction? (Wolfgang Imo); Construction Grammar meets Conversation: Einige Uberlegungen am Beispiel von „so“-Konstruktionen (Peter Auer); „lecker Pilsken trinken“: Konstruktionen unflektierter Adjektive (Helmut Spiekermann und Benjamin Stoltenburg); Konstruktionsgrammatik und situationales Wissen (Kerstin Fischer).

ZGL Sonderheft KonstruktionsgrammatikKnobloch, Clemens (Hrsg. 2009): Themenschwerpunkt Konstruktionsgrammatik. Zeitschrift für Germanistische Linguistik. Berlin: De Gruyter.

Inhalt: Einladung und Einleitung (Clemens Knobloch); Konstruktionen in der kommunikativen Praxis (Susanne Günthner); Konstruktionen im Spracherwerb (Heike Behrens); Konstruktionen und Paradigmen (Gabriele Diewald); Konzessive Konstruktionen (Sara Rezat); Valenzbindung oder Konstruktionsbindung (Joachim Jacobs); Konstruktionsvererbung, Valenzvererbung und die Reichweite von Konstruktionen (Klaus Welke); Noch einmal Partikelkonstruktionen (Clemens Knobloch); Bedeutung und Gebrauch in der Konstruktionsgrammatik (Anatol Stefanowitsch).

Lasch, Alexander und Alexander Ziem (Hrsg., 2011): Konstruktionsgrammatik III. Aktuelle Fragen und Lösungsansätze. Tübingen:  Stauffenburg. [Zur Verlagsseite]

Inhalt: Der Sammelband macht sich zum Ziel, einen Überblick über aktuelle Forschungsfragen und Gegenstandsbereiche der Konstruktionsgrammatik zu geben, wobei insbesondere neuere Entwicklungen und Tendenzen im deutschsprachigen Raum im Vordergrund stehen. Ausgangspunkt des Bandes bilden zentrale theoretische Ausgangsprämissen der Konstruktionsgrammatik, die in insgesamt fünf linguistischen Themenfeldern auf ihre Tauglichkeit und Robustheit hin überprüft werden: Gleichgewichtig werden Syntax, Phraseologie, Spracherwerb, Konstruktionswandel (Grammatikalisierung) und Gesprochene Sprache behandelt. Jeder Gegenstandsbereich wird zunächst durch einen Überblicksartikel eingeleitet, der zentrale Konzepte und Forschungsfragen sowie relevante Methoden vorstellt. Neben jedem Überblicksbeitrag greifen je zwei empirische Fallstudien zum Deutschen und Englischen einen zentralen Forschungsaspekt heraus, um diesen – zumeist korpusbasiert – einer detaillierten Analyse zu unterziehen.

Beiträge: Aktuelle Fragen und Forschungstendenzen der Konstruktionsgrammatik (Alexander Lasch & Alexander Ziem), Konstruktionsgrammatik und Grammatiktheorie (Anatol Stefanowitsch), Geräuschverben mit direktionaler Erweiterung im Deutschen: Syntax, Semantik und Gebrauch (Juliana Goschler), Den Wald vor lauter Bäumen sehen – und andersherum: zum Verhältnis von „Mustern“ und „Regeln“ (Arne Zeschel), Was ist Konstruktionswandel? (Martin Hilpert), Zur diachronen Entwicklung deutscher Komplementsatz-Konstruktionen (Elena Smirnova), Arbeitsteilung zwischen Konstruktionen? Zur diachronen Entwicklung von have a V vs. take a V (Silke Höche & Arian Shahrokny-Prehn), Phraseologie und Konstruktionsgrammatik (Dmitrij Dobrovol’skij), In der Hand von Konstruktionen. Eine Fallstudie zu bestimmten Phraseologismen mit in … Hand (Sven Staffeldt), Idiome in der Konstruktionsgrammatik: im Spannungsfeld zwischen Lexikon und Grammatik (Katerina Stathi), Die Konstruktion von Sprache im Spracherwerb (Heike Behrens), Einfache Transitive und Komplementsatz-Konstruktionen im Spracherwerb: Analysierbarkeit und Kategorienbildung (Silke Brandt), Kookkurrenzen in der Kind-gerichteten Sprache: verlässlicher Hinweis auf die Wortarten? (Barbara Stumper), Konstruktionsgrammatik und Interaktionale Linguistik: Affinitäten, Komplementaritäten und Diskrepanzen (Arnulf Deppermann), Ad-hoc-Produktion oder Konstruktion? Verfestigungstendenzen bei Inkrement-Strukturen im gesprochenen Deutsch (Wolfgang Imo), Ad-hoc-Konstruktionen in der Interaktion: eine korpusbasierte Studie dialogischer Resonanzerzeugung (Elisabeth Zima & Geert Brône), Von der geschriebenen zur gesprochenen Sprache: Quo vadis Konstruktionsgrammatik? (Alexander Ziem & Alexander Lasch).

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